VKH: Beiordnung eines Anwalts in Gewaltschutzsachen

In einem Verfahren betreffend den Erlass einer einstweiligen Anordnung in einer Gewaltschutzsache ist die anwaltliche Vertretung in der Regel erforderlich und auf Antrag ein Rechtsanwalt beizuordnen. Der Antragsteller kann dem Eilbedürfnis nur dann wirksam gerecht werden, wenn er alle maßgeblichen Tatsachen selbst ermittelt und diese in der Antragsschrift vortragen lässt und glaubhaft macht.

(OLG Brandenburg, Beschluss vom 29.09.2014, 13 WF 215/14)